Die ‚pleine présence‘ – Das volle Gewahrsein

Die ‚pleine présence‘ – Das volle Gewahrsein

Die Qualität unseres Gewahrseins äußert 

sich in der Art und Weise wie wir uns tagtäglich auf unser Leben einlassen, in welcher Art wir uns von unserem Leben angesprochen und betroffen fühlen und in dem Wunsch positiv mit unserer Umgebung zu kommunizieren.

Danis Bois.

Was ist die ‚pleine présence‘, das volle Gewahrsein?

Häufig herrscht Verwirrung zwischen dem Begriff des Vollen Gewahrseins und dem der Achtsamkeit. Für die meisten Menschen haben diese Begriffe dieselbe Bedeutung. Dennoch gibt es erhebliche Unterschiede zwischen den beiden..

Die Achtsamkeitsmeditation besteht aus einer Reihe von Übungen, die verschiedenen Anschauungen und Kulturen entstammen. So finden wir in den angebotenen Programmen der Achtsamkeitsmeditation eine Reihe von Techniken sowie Yoga, westliche Entspannungsübungen, kognitive Verhaltenstherapien und weitere Ansätze, die mit dem Buddhismus und mit der Wissenschaft, insbesondere der Neurowissenschaft, in Verbindung stehen. Dank der Achtsamkeitsmeditation ist Meditation Gegenstand von Studien geworden und ins Interessengebiet der Forscher gerückt..

Die Meditation des vollen Gewahrseins steht an der Schnittstelle mehrerer Disziplinen, einschließlich der humanistischen Strömung der „Aktualisierungstendenz“. Letztere beschreibt die natürliche Neigung des Menschen, die beste Version seiner selbst zu werden. Sie ist auch Teil der philosophischen Strömung der Phänomenologie, indem sie der Wahrnehmung das Primat über das Bewusstsein gibt. Zu guter Letzt stützt sie sich auf die pädagogischen Neurowissenschaften, die die Theorien und Praktiken des Lernprozesses in den Vordergrund stellen.

In bestimmten Aspekten ist die von Danis Bois initiierte Meditation des vollen Gewahrseins mit der Achtsamkeitsmeditation verbunden. Beide vertreten sie eine säkulare Sichtweise, mobilisieren die Ressourcen der Aufmerksamkeit und der Bewusstwerdung und laden uns ein, den gegenwärtigen Moment zu ergründen. Dennoch hat die Meditation des vollen Gewahrseins ihre eigenen spezifischen Merkmale..

Die Merkmale des vollen Gewahrseins

Je mehr wir voll und ganz präsent sind, desto mehr sind wir voll und ganz bewusst und umgekehrt.

Danis Bois

Eine höchstmögliche Wahrnehmungsqualität 

Dank des vollen Gewahrseins nehmen wir das wahr, was uns unsere gewöhnliche Wahrnehmung nicht wahrnehmen lässt. In diesem Zusammenhang bedeutet voll und ganz präsent zu werden, ein Maximum an Dingen mit einem Minimum an aufgewendeter Aufmerksamkeit wahrzunehmen..

Eine universelle menschliche Eigenschaft 

Die ‚pleine présence‘ ist die höchste beziehungsbezogene Ausdrucksform der menschlichen Natur: die menschliche Wärme.

Ein Katalysator der Potenzialität 

Das volle Gewahrsein optimiert die kognitiven Fähigkeiten. Insbesondere werden die Wahrnehmung, die Aufmerksamkeit und das Bewusstsein optimiert. Das volle Gewahrsein entwickelt auch Beziehungsfähigkeiten wie das Einfühlungsvermögen, das Wohlwollen, das Mitgefühl und die Andersheit.

Eine positive und wohlwollende Haltung gegenüber anderen und der Welt 

Sich der Gegenwart gewahr zu werden würdigt das Leben und hindert den Menschen daran, zu schnell durchs Leben zu gehen. Sich seiner selbst gewahr zu sein lädt dazu ein, alle Dinge im Leben so gut wie möglich zu empfangen und sie bestmöglich zu nutzen.

Eine Art der Meditation 

Mit innovativen Aspekten wie Selbstwahrnehmung, Qualität des Gewahrseins, innerer Bewegung, sensibler Körper und Schritt-für-Schritt-Pädagogik.

Full-Presence Educational Process

Diese Terminologie betont die pädagogische Dimension, die für unsere Praxis von zentraler Bedeutung ist, sowie die Begriffe des Modells und des Prozesses, welche in der Lehre und Praxis der Meditation verwendet werden. Es handelt sich um eine pädagogische Methode, die das Interesse anregt, wobei jede der Praktiken eine neue Herausforderung, ein neues Gefühl, eine andere Vorgehensweise offenbart. .

Man kann sich den pädagogischen Ablauf als einen Fahrstuhl vorstellen, welcher es der Person ermöglicht, in die Tiefe zu gehen und Wahrnehmungen zu erforschen, die bis dahin ihrem Bewusstsein unzugänglich waren. Die verbale Anleitung hilft dem Meditierenden, die vorgeschlagene Aufgabe erfolgreich zu bewältigen. Dank der Progressivität in der Erkundung wird die Erfahrung für die Person, die sie lebt, verständlich

Die Meditation, die wir hier vorschlagen, erfordert hohe Fähigkeiten, die an der äußersten Grenze der üblichen und naturalistischen Wahrnehmung liegen. Diese Beobachtung veranlasste uns, die Pädagogik zu vereinfachen, indem wir sie progressiver gestalteten. Zehn Schritte beginnend mit einem ersten, dann einem zweiten und so weiter, ein wahrhaft chronologischer Aufbau, der vom Einfachsten zum Komplexesten reicht. Diese Aktualisierung wird dank der schrittweisen Pädagogik (step by step) ermöglicht.

Wir fangen dort an, wo der/die Meditierende in seinem Prozess gerade ist, und respektieren dabei seine momentanen Fähigkeiten. Dann schaffen wir Bedingungen für Erfahrungen, die ein hohes Maß an Aufmerksamkeit erfordern und in punkto Fühlen und Subjektivität schwieriger zu erreichen sind.

Der pädagogische Ablauf ist eine Garantie für die Wirksamkeit, da sein Aufbau die Chronologie der Handlungen nach einer bestimmten Logik, Kohärenz und Progressivität respektiert und somit zu einem sehr hilfreichen Bezug für den Meditierenden wird. 

Grades der Zugänglichkeit der auszuführenden Aufgabe:

SchrittMerkmale des Full-Presence Educational Process
Schritt Eins stellt sämtliche Aufgaben dar, die einer Reihe von Kriterien genügen: Die Aufgaben sind leicht zu erfüllen, erfordern nicht viel Aufmerksamkeit, stehen unter der Kontrolle des Willens des Meditierenden und sind nicht sehr anspruchsvoll.
Schritt
zwei
beginnt, sobald die Anweisungen anspruchsvoller sind und eine qualitative und subjektive Beziehung zu der auszuführenden Aufgabe verlangen.
Schritt dreiist sehr anspruchsvoll und beginnt, sobald die Anweisung die Verbindung mit der inneren Bewegung, der ‚pleine présence‘und den verschiedenen Manifestationen der sensiblen Gemütszustände, die sich daraus ergeben, anspricht.
Schritt vierbegünstigt die Autonomie. Die Person erreicht jetzt allein das , was sie bislang nicht tun konnte. Sie meditiert in Stille, ohne auf verbale Anleitung zurückzugreifen, und lebt ihre Meditation in vollem Gewahrsein. 

Die Handschrift der méditation pleine présence®

Die Beziehungsdimension der Präsenz

Für gewöhnlich ist der Begriff der Präsenz ein geografischer Begriff, der sich auf die Anwesenheit an einem Ort oder in einer Situation bezieht: Wir zeigen Präsenz, wenn wir an einer Veranstaltung oder einem Fest teilnehmen. Allerdings ist das nur eine Definition des Begriffs. Hier geht es um den eher qualitativen Aspekt der Präsenz bzw. des Gewahrseins..

Im Rahmen der Meditation des vollen Gewahrseins werden die zeitliche und die relationale Dimension hervorgehoben.

Von der Hektik unseres Lebens erfasst, sind wir uns nicht immer der Bedeutung einer jeden vergehenden Sekunde bewusst. Das Eintreten in den gegenwärtigen Moment ist der erste Schritt zu einem besseren Verständnis für den Verlauf unseres Lebens.

Meditation zu praktizieren bedeutet zunächst, seine Aufmerksamkeit auf den gegenwärtigen Moment zu richten. Da zu sein, im Moment zu sein, an einem bestimmten Ort, bei vollem Bewusstsein. Diese universelle Tatsache findet sich in allen Formen der Meditation wieder..

Die beziehungsbezogene Ausprägung des Gewahrseins

Die beziehungsbezogene Ausprägung bezeichnet eine qualitative Beziehung zu sich selbst, zu anderen und zur Welt. Diese Beziehung erfordert ein gewisses Maß an Engagement und ein großes Interesse am Leben – dem eigenen und dem der anderen.

Der Begriff der Präsenz einem anderen gegenüber bzw. des Gewahrseins der anderen ist leicht zu fassen: Wir wissen von Natur aus, ob wir uns einer Person nahe fühlen oder nicht. In gleicher Weise können wir Menschen erkennen, die eine wohlwollende Einstellung uns gegenüber haben.

Der Begriff des Selbstgewahrseins ist aufgrund seiner intimen und privaten Natur eher abstrakt zu fassen. Manchmal sind wir hart zu uns selbst oder beurteilen uns, was zu negativen Gedanken und einem Verlust des Selbstwertgefühls führt. Diese Anzeichen sind erste Rückfälle aufgrund eines mangelnden Selbstgewahrseins. Sich seiner selbst gewahr zu sein, bedeutet, eine fürsorgliche Einstellung zu sich selbst zu pflegen .

Im täglichen Leben spiegelt sich die Qualität unseres Gewahrseins in der Weise wider, wie wir uns von unserem Leben angesprochen fühlen, wie wir uns darin engagieren und in dem Wunsch mit den Menschen um uns herum positiv zu kommunizieren.

Die Wahrnehmung kommt vor dem Bewusstsein (wir nehmen wahr, bevor wir uns bewusst sind)

In der üblichen meditativen Praxis ist das Bewusstsein der bevorzugte Weg, um die Zustände von Körper und Geist zu erforschen. Die Wahrnehmung wird oft in den Hintergrund gedrängt.

Bei der Meditation des vollen Gewahrseins  geht es darum, der Wahrnehmung den Vorrang über das Bewusstsein einzuräumen. In diesem Fall ist sich der Meditierende dessen bewusst, was er wahrnimmt. Es ist leicht zu verstehen, dass man, um sich einer Sache bewusst zu sein, diese vorher wahrgenommen oder gefühlt haben muss.

Die Schönheit einer Landschaft zu bewundern, den Duft einer Blume zu riechen, den Stamm eines Baumes zu streicheln, dem Gesang der Vögel zu lauschen oder eine köstliche Frucht zu genießen, ist nur mit den fünf Sinnen möglich, die man als exterozeptiv bezeichnet. Die Sinne ermöglichen es uns, die Welt zu begreifen und je nach Sensibilität die Nuancen zwischen Hören und Zuhören, zwischen Sehen und Beobachten, zwischen Berühren und Berührtsein , zwischen Schmecken und Genießen zu erfassen.

Merkwürdigerweise müssen wir, um unsere Beziehung zur Außenwelt zu optimieren, unsere Aufmerksamkeit auf unsere Innerlichkeit richten. Die Natur hat uns mit Sensoren ausgestattet, die sich in den Organen und Geweben befinden und über  die wir unsere innere Welt wahrnehmen. Dank dieser Sensoren werden wir uns der  inneren organischen Zustände bewusst, die unseren psychischen Zustand beeinflussen (angenehm, unangenehm, angespannt, entspannt…).

Diese verschiedenen Sinne erlauben uns in der Meditation, unseren Körper im Raum oder uns in unserem Körper zu positionieren und die organischen Wirkungen zu spüren, die aus unserem Inneren kommen. Im Allgemeinen wird die Sinnlichkeit in der wesentlichen Rolle, die sie in der Meditation spielt, nicht ausreichend berücksichtigt. Die Meditation des vollen Gewahrseins  setzt vor allem auf die Sinneswahrnehmung in all ihren Facetten, um eine Körperwahrnehmung zu erforschen und zu entdecken, die manchmal den Verlauf eines Lebens verändert.

Die Einheit von Körper und Geist

Was bedeutet es, „einen Körper zu haben“? Der Körper wird oft als eine Maschine betrachtet, als ein Gebrauchsgegenstand, als ein Vollstrecker, der der Kontrolle der Person unterliegt.

„Seinen Körper erleben“ setzt hingegen voraus, dass der Körper in Form von Verspannungen, Schmerzen, Vergnügen, Entspannung empfunden wird.

Erst wenn wir „den Körper bewohnen“, wird er zu einem Ort des Selbstausdrucks, was eine verfeinerte Wahrnehmung voraussetzt. Der Körper wird dann sinnlich, ein innerer Resonanzkörper, der aus seiner Tiefe kommende Informationen vermittelt. Dann sind wir in der Lage, positive und wohltuende innere Tonalitäten wahrzunehmen.

Das volle Gewahrsein stellt die Körperwahrnehmung in den Mittelpunkt des Weges zu sich selbst und zu anderen und stellt diese zentrale Frage: „Was passiert im Körper während der Meditation? „Der Körper ist der Ort der Selbsterfahrung. Über den Körper erfahren wir uns selbst und fühlen uns lebendig. Die Art und Weise, wie wir uns zu unserem Körper verhalten, definiert den Grad unseres Selbstgewahrseins.

Wir räumen dem Körper, genauer gesagt der Körper-Geist-Einheit, einen entscheidenden Platz ein. Es ist eine Tatsache, dass der Geist die Zustände des Körpers beeinflusst und umgekehrt. Von der Erfahrung des Körpers auszugehen eröffnet neue Perspektiven in der meditativen Praxis. Im Gegensatz zu dem, was Descartes dachte, reicht das Denken allein nicht aus, um zu existieren. Der Körper und der Geist sind untrennbar, der Mensch denkt, weil er in seinem Körper lebt.

Die innere Bewegung als Ausdruck des Lebendigen

Im Rahmen der Meditation des vollen Gewahrseins  hängt die Wahrnehmung des Auftauchens von innerer Bewegung von der Qualität der Reglosigkeit in der eingenommenen Stellung ab. Die lockere Reglosigkeit wirkt wie ein Stützpunkt, an dem die Bewegung ihre Kraft entfaltet und in Form einer dichten und bewegten Beschaffenheit in die Materie eindringt. Äußerlich erscheint der Körper vollkommen regungslos, während der Mensch innerlich eine Bewegtheit spürt, die in seiner Materie zirkuliert. Die Tatsache, regungslos zu sein, offenbart dem Bewusstsein der Person das Vorhandensein dieser inneren Bewegtheit.

Die innere Bewegung steht im Mittelpunkt unserer Praktiken, sie wird als Handlungskraft betrachtet und nimmt an der Erhaltung des gesundheitlichen Gleichgewichts und am Wachstumsprozess des Menschen teil. Hinter dem Begriff der inneren Bewegung berühren wir das eigentliche Prinzip des Lebens: Was lebendig ist, ist in Bewegung, und was erstarrt ist, ist eine Art kleiner Tod. Was können wir ändern, modifizieren, erneuern in unseren Denkweisen, in unseren Reaktionen und in unseren Haltungen unserem Leben gegenüber?

Es kommt häufig vor, dass manche Menschen, wenn sie mit der inneren Bewegung in Kontakt kommen, von einem  evolutiven Übergang von einem Zustand in einen anderen berichten und dabei den Eindruck erwähnen, dass ihre Tiefenstruktur in Bewegung versetzt wurde. Etwas öffnet sich in ihnen, sie nehmen deutlich und in großer Langsamkeit den Moment wahr, in dem die ruhende Regungslosigkeit in ihrem Körper belebt wird und das Leben Gestalt annimmt. Sie fühlen sich satt, erfüllt und hoffnungsvoll.

Die Gemütszustände als Regulatoren des Selbstwertgefühls und des Wohlwollens

Im Kontakt mit den sinnlichen inneren Körpertonalitäten tritt die Person einen Schritt zurück und öffnet sich für neue Perspektiven, da die Gemütszustände an der Bewusstwerdung, der Entscheidungsfindung und der Handlung beteiligt sind.

Wir bestehen aus Gemütszuständen, die uns darüber informieren, was gut läuft und was nicht, was wir ändern müssen oder nicht, was wir tun müssen oder nicht. Sie sind zuverlässige Indikatoren. Wir spüren, ob wir glücklich sind oder nicht, ob wir uns wohlfühlen oder nicht, ob wir uns schuldig fühlen oder nicht, wir wissen es in uns selbst… Das sind echte Verhaltensregulatoren.

Das Meditieren über die Gemütszustände verändert etwas Tiefgreifendes. Manche Menschen sind „schlecht gerüstet für das Glück“ (pessimistische Tendenz), andere hingegen sind „gut gerüstet“ (optimistische Tendenz). Was verbirgt sich hinter diesen Gemütszuständen?  Werte aller Art, Vorstellungen, vergangene Verletzungen und die Erziehung. Die Meditation berührt alle Instanzen des Lebens.

Unser Ziel ist es, einer Person durch unsere Übungen zu ermöglichen, von einem negativen zu einem positiven Gemütszustand zu gelangen. Die Person kann dann ihre Probleme anders sehen und sich für neue Perspektiven öffnen. Durch die Änderung des Gemütszustandes von negativ zu positiv kann sich die Person von ihrem Problem distanzieren

Ein exklusives Programm zur Optimierung des Selbstwertgefühls und des Wohlwollens

Wir verdanken Dr. Jon Kabat-Zin den Aufstieg der modernen und wissenschaftlichen Meditation durch sein 1975 in den USA entwickeltes MBSR-Programm. Dieses Programm wird in Europa seit 1990 angeboten und wurde von Hunderten von Zentren übernommen.

Das volle Gewahrsein vereinnahmt für sich das Prinzip des „Programms“, aber da hört der Vergleich auch schon wieder auf. Die Lehrmodelle unterscheiden sich ebenso wie die Begleitung, die auf spezifischen Konzepten und Praktiken basiert. Darüber hinaus befasst sich das Programm besonders mit Selbstwertgefühl und Wohlwollen.

Für wen ist dieses Programm gedacht?

Für Menschen, die meditieren lernen möchten, um von den physischen, psychischen, existenziellen und spirituellen Vorteilen dieser Praxis zu profitieren.

Für Menschen, die ihr Selbstvertrauen, ihre Meinung über sich selbst und ihre Fähigkeit, sich selbst zu lieben, verbessern wollen.

Für Menschen, die ihre Beziehung zu ihrem persönlichen, familiären oder beruflichen Umfeld verbessern wollen, indem sie eine fürsorgliche Haltung aus einem Ort des authentischen Selbstgewahrseins heraus entwickeln.

Ein wissenschaftlicher Ansatz, der Wissenschaft und Menschlichkeit in sich verein

Die wissenschaftliche Literatur über Meditation und ihre positiven Auswirkungen auf die geistige und körperliche Gesundheit ist reichhaltig. Ursprünglich im medizinischen Kontext durchgeführt, beginnen sich Studien mit bereits mehreren tausend Referenzen zu entwickeln, die an nicht-klinischen oder „gesunden“ Probanden durchgeführt werden und den Weg zu nicht-therapeutischen, aber heilenden Ansätzen der Meditation eröffnen.

Die grundlegende Frage, die sich durch die Dynamik des vollen Gewahrseins zieht, ist direkt mit Danis Bois‘ Fragestellung verbunden: Wie kann man Herzenswärme  kultivieren und deren Früchte ernten, um sie zu teilen? Den Menschen dürstet es nach Herzenswärme , einer echten Grundlage für das Zusammenleben. Die in der Meditation des vollen Gewahrseins  gelebte Erfahrung offenbart ein ganzes Universum an innerer Wärme, die das Herz erwärmt, in den ganzen Körper diffundiert, und dabei unsere  menschlichen Qualitäten stimuliert.

Die Praxis der Meditation des vollen Gewahrseins  führt zu einer leiblicheren Menschlichkeit, in der Menschen sich ihrer selbst, der anderen und der Welt mehr gewahr werden. Sie mobilisiert das Größte im Menschen.

Das in der Wissenschaft vorherrschende Denken ist auf quantitative und experimentelle Ansätze ausgerichtet. Wir plädieren für die qualitative Forschung, die besser geeignet ist, die von Menschen gelebte Erfahrung der körperlichen Innerlichkeit zu studieren, da kein noch so ausgefeiltes Bildgebungsverfahren diese erfassen kann.

Um Zugang zu den Erfahrungen der Menschen zu erhalten, verwendet der qualitative Ansatz Fragebögen, Videos, Interviews oder Tagebücher, in denen die Erfahrungen festgehalten werden können. Abgesehen von einigen Details finden wir in den Berichterstattungen eine immer wiederkehrende Beschreibung der Anwesenheit der inneren Bewegung und der erzeugten Wirkungen im Körper und in der Psyche. Dennoch haben wir auch quantitative Untersuchungen durchgeführt, die die vorteilhaften Auswirkungen der Meditation des vollen Gewahrseins  auf Angst und mangelndes Selbstwertgefühl veranschaulichen.

Die innere Bewegung ist das Herzstück unserer Praxis. Sie wird als Handlungskraft betrachtet und ist an der Aufrechterhaltung des Gleichgewichts der Gesundheit und an dem Wachstumsprozess der Person beteiligt. Mit dem Begriff der inneren Bewegung berühren wir das Prinzip des Lebendigen. .

Danis Bois

Auf dieser Website finden Sie drei Möglichkeiten von Aktivitäten, um meditieren zu lernen, um Ihre Praxis durch Meditation mit avec Danis Bois zu vertiefen, oder um zu Lernen wie man Meditationsgrupper anleitet.

Die „méditation pleine présence®“ ist ein am 31. März 2014 beim INPI von Danis Bois eingetragenes Warenzeichen. Diese Marke ist unter der Nummer 4080005 eingetragen.

Der „Full-Presence Educational Process®“ ist ein eingetragenes Gebrauchsmuster in Form eines e-Soleau-Umschlags. Das Gleiche gilt für die „Full-Presence MDB“ (Nummer 204649485). Da dieses Muster in vielen nicht frankophonen Staaten verwendet wird, haben wir uns entschieden, es auf Englisch zu registrieren.